heute fuhr ich im bus zu einem termin und dann setzte sich ein mann vor mich. sein verschwitzer, glänzender, fetter, behaarter, kaum sichtbarer nacken hat mich nachdenklich gestimmt. warum suchen sich junge leute immer ähnlich junge leute für eine beziehung? warum kann jemand wie ich nicht mit einem dicken alten schützenvereinverwalter rumhängen ohne schief angeguckt zu werden? es könnte ja noch dicker kommen, wenn der kleine amor-engel seine pfeile mit verbundenen augen wahllos auf leute abfeuert: eine wirklich wunderschöne person mit großartigen “inneren werten” und viel geld lernt dann so einen mann kennen wie ich ihn im bus gesehen habe und verliebt sich. nach 2 wochen niedlicher dates schält sich der mann dann aus seiner haut und wird zu jemand anderem. das ende der geschichte ist variabel und der vorstellungskraft des lesers überlassen.

aus dem produktiven jahr 2007:

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schwarze flächen, die wie zensierbalken aussehen, hängen über manchen bereichen. darunter sind beispielsweise die shifts in der wahrnehmung: ein in der mikrowelle aufgewärmter burger schmeckt manchmal besser als das am offenen kamin gegrillte schenkel der friedenstaube, tequila ohne salz schmeckt jedoch niemals besser als bier oder kaffee.

nochmal etwas zu meiner art, dinge zu visualisieren (schwarze fläche, leuchtende punkte): meschen kommen und gehen, ein(ei)ige davon kommen aus schottland nach deutschland, einige verlassen deutschland und gehen nach schottland. das ist ein x-change.

note to self: q-brick

Update:
Der Kunstfingernagel lag natürlich immernoch dort wo ich ihn verlassen habe, auf dem Boden, allerdings verdeckt von einem Buch.

hier ein foto:
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ich kriege den müll einfach nicht aus der wohnung. die tüten stehen im flur und die küchenmülltüte schwillt an, aber alles was ich tun kann ist sitzen und nicht den müll erledigen. man sagt manchen leuten nach, sie würden ihren alltag nicht bewältigen können, es sei zu viel der organisier-, einkauf- und putztätgigkeiten. kurz aber allgemein: die realität ist immer da, aber nicht für alle. man muss einmal in der haut eines elektrikers oder eines bäckers gewesen sein, um zu verstehen, dass deren leben nur aus solchen dingen besteht, während man selbst in einem glänzenden schwachzen monolith steckt. vielleicht muss man davor von einem sorglosen studentenleben verwöhnt worden sein, aber das ist fraglich. jedes kleinkind weiß, dass man etwas tun muss, wenn man etwas bekommen will. das belohnungszentrum sollte dementsprechend darauf eingestellt sein, dass man früchte dann gern erntet, wenn man zuvor schwitzend und blutend die samen in die erde gepflanzt hat.

an manchen tagen erliegen die stammesältesten von waschbärstämmen dem sogenannten limonade-syndrom. die symptomatik ist dabei vielschichtig; die intensität und häufigkeit der zahreichen möglichen symptome schwankt auf einer 100-stelligen dezimalskala. darüber hinaus ist die kombination der symptome ausschlaggebend: bis zum heutigen tag wurden nur 121³³ mögliche kombinationen erfasst. die schnellsten computer der welt arbeiten an diesem problem, in silicon valley, gleich vor ort, um keine zeit zu verschwenden. die ersten symptomkombinationen beinhalten jedoch dieselben komponenten: a) das gehirn der waschbären nimmt die gestalt von bazookas an, b) akkustisch-visuelle synästhesiehalluzinationen: laut berichten der erkrankten sieht der himmel stets aus wie ohrenbetäubender krach, c) hypergraphie, begleitet von gelegentlichem hin-und-herschaukeln, d) allergische reaktion auf den begriff “referenz”.

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ende letzter woche den bemalten kunstfingernagel aus sheffield auf dem boden in meinem zimmer gefunden: epic win! heute fand ich den nagel jedoch nicht mehr. desweiteren bald auf dem plan: eine stille woche, sprich: eine in der man keinen einzigen buchstaben tippt. sprechen ist vielleicht okay, tippen ney. würde man gegen freitag-samstag wohl platzen? jeder hat seine idealmenge an output, auch wenn diese menge schwankt. männer benutzen im schnitt weniger personalpronomen. alle adjektive sind wertend, nicht nur die wertenden.

wert:

Unter nationaler Flagge an einem Feiertag ist eine Norm, aber es spiegelt den Wert des Patriotismus. Tragen dunkler Kleidung und erscheinen feierlichen sind normative Verhaltensweisen bei einer Beerdigung. In bestimmten Kulturen spiegeln sie die Werte der Achtung und Unterstützung von Freunden und Familie. Verschiedene Kulturen reflektieren unterschiedliche Werte.

also: abdominaltopografisch sind wir nichts als schwarze flecken auf einer karte die auf einem stapel weiterer karten liegt. übrigens, die line progression in interpols the undoing klingt für meine ohren wie coolios gangsta’s paradise. und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich den begriff falsch non-konventionell verwende.

was für ein tag.

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PS: Wash Echte übertrifft sich mal wieder selbst.
PS II: ICH übertreffe mich mal wieder selbst.
PS III: Bild.de übertrifft uns alle