heute:

wie hat man sich das vorzustellen, wenn im film das hinterdenkulissen des films innerhalb des films gezeigt wird. sähe das wohl fetzig aus, so ein doppeltes filmset zu haben, eins davon ist dann eben teil des films, das andere ist echt? was bedeutet so eine konstellation für den echten stuhl des regisseurs, gibt es eine aufwertung?

tropic thunder ist ein recht alberner film, aber dieser gedanke ist nicht unfaszinierend: wie weit können wir gehen, wie viele (schichten) fenster können wir in die kinoleinwand hauen? wie weit kann man das rekursive ding treiben und wie weit können wir die distanz zwischen dem zuschauer im kinosaal und der letzten ecke der erzählten realität in stücke zerlegen? ist das nicht ein langer weg, von der figur zum zuschauer?

im film wird dessen “drehbuch” innerhalb des films dann annähernd zur realität, während der regisseur (die figur des regisseurs, nicht der metaregisseur) in stücke zerrissen wird und die schauspielerschauspieler mit seinem kopf auf einem stock herumspielen, in derüberzeugung das ganze sei teil des plans. darüber hinaus wurden am anfang des films pseudotrailer gezeigt, die die schauspielerschauspieler in ihren vorherigen “filmrollen” zeigten (werbung für nichtexistente filme! wenn das nicht ziemlich genial ist?).

mein fazit: ich finde die ganze idee viel zu gut um sie auf eine komödie zu verschwenden.

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