Jan
26
to-do-listen sind die schlimmsten arschlöcher aller zeiten, manchmal allerdings auch die retter. zum beispiel habe ich mir gerade eine erinnerung ins handy getippt, die besagt, dass ich meinen (anderen) handyvertrag dringend kündigen soll. der gedanke, dass man an derart banale dinge denkt, während andere gerade viel wichtigere und symbolischere dinge (z.B. reisen) erledigen , ist sehr schweißtreibend traurig. so traurig, dass sogar die häßlichkeit des kompositums “to-do-listen” davon überdeckt wird. so traurig, dass ich am liebsten eine zwiebel bei mir hätte, um das tränenpotential anderswie auszuschöpfen. so traurig, dass ich mir am liebsten einen schuss radieschensaft setzen möchte.