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	<title>commonpeople.de</title>
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	<description>commonpeople dir deine meinung.</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 02:51:16 +0000</pubDate>
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		<title>now&#8217;s the time to find out why</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 02:51:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[sich mit einem minimal-dj über oasis zu unterhalten passiert einem nicht jeden tag. aber keine andere person kann das spannungsverhältnis zwischen dem wunsch nach dem schaffen und der zugehörigkeit zu etwas besser darstellen als das. lego versus hymnen. douglas adams versus jules verne. kühlschrank versus mutter.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>sich mit einem minimal-dj über oasis zu unterhalten passiert einem nicht jeden tag. aber keine andere person kann das spannungsverhältnis zwischen dem wunsch nach dem schaffen und der zugehörigkeit zu etwas besser darstellen als das. lego versus hymnen. douglas adams versus jules verne. kühlschrank versus mutter.</p>
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		<title>obschon</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 20:07:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[etwas seltsames legt sich um die athmosphäre, etwa wie ein tuch aus leichtem stoff. und man denkt sich.. habe ich zu viel von jenem oder diesem geraucht? geht es mit der stabilität erneut bergab? es bedarf zusätzlicher energie für das adjusting zur sanität. letztlich kann man in diesem system nur bestehen und gedeihen, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>etwas seltsames legt sich um die athmosphäre, etwa wie ein tuch aus leichtem stoff. und man denkt sich.. habe ich zu viel von jenem oder diesem geraucht? geht es mit der stabilität erneut bergab? es bedarf zusätzlicher energie für das adjusting zur sanität. letztlich kann man in diesem system nur bestehen und gedeihen, wenn man die denkkonventionen der mitmenschen aufgreift. manchmal vergisst man halt, dass man ja eigentlich dazugehört und aus demselben stoff gemacht ist. irgendwann als kind hat man angefangen, zwischen sich und der welt eine grenze zu ziehen.</p>
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		<title>tulips</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:03:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[alles begann mit einem harmlosen blick auf eine vitrine, flüchtig beim vorgehen. die vitrine gehörte zu einem gartenbedarfgeschäft. viele graue sachen, aber darunter etwas rotes. hierbei handelte es sich um eine schaufel. und man geht vorbei und sieht diese rote schaufel, und denkt gerade an etwas in der sekunde zuvor noch relevantes, wie etwa an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>alles begann mit einem harmlosen blick auf eine vitrine, flüchtig beim vorgehen. die vitrine gehörte zu einem gartenbedarfgeschäft. viele graue sachen, aber darunter etwas rotes. hierbei handelte es sich um eine schaufel. und man geht vorbei und sieht diese rote schaufel, und denkt gerade an etwas in der sekunde zuvor noch relevantes, wie etwa an die termine am nächsten tag. und eigentlich sollte die geschichte hier enden, aber nein.</p>
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		<title>ice, you know that you are</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 23:43:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[aus dem mund der kreatur kommen lange, unkonzentrierte monologe, welche etwa alle 6 sekunden durch abschweifende kommentare unterbrochen werden. das seltsame wesen bringt bitter-persönliche themen auf, zeigt aber auch die fähigkeit zum träumen und einen gewissen allgemeinidealismus. auch eine neurose, eventuell sogar ein ganzes set aus neurosen, ist scheinbar an bord. der hang zum imponieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aus dem mund der kreatur kommen lange, unkonzentrierte monologe, welche etwa alle 6 sekunden durch abschweifende kommentare unterbrochen werden. das seltsame wesen bringt bitter-persönliche themen auf, zeigt aber auch die fähigkeit zum träumen und einen gewissen allgemeinidealismus. auch eine neurose, eventuell sogar ein ganzes set aus neurosen, ist scheinbar an bord. der hang zum imponieren ist äußerst ausgeprägt und wird nicht einmal verschleiert. so werden beispielsweise abenteuerliche bis gefährliche fragmente des eigenen lebens thematisiert (wie etwa heftige schlägereien). zugleich verrät die körpersprache und die metaphernwahl eine nicht unbeträchtliche grundunsicherheit, ja fast schon angst. das wesen kommt aus dem rather suburbanen dormagen, was sich nicht nur in der sprache widerspiegelt, sondern scheinbar auch in die geisteshaltung oder die mentalität eingeflossen ist. trotz des sehr ins auge stechenden assi-slacker-faktors zeigt das wesen dann doch eine wirklich bemerkenswert schnelle auffassungsgabe, sowohl auf rationaler als auch auf emotionaler ebene.   </p>
<p>als im gespräch klar wird, dass das wesen bereits einige zeit in einer strafvollzugsanstalt zugebracht hat, wird es nachts auf der bank am rhein im ohnehin eher delinquenten köln-mülheim etwas ungemütlicher. umso ungemütlicher wird der moment, als das wesen mit einer ungewöhnlichen hartnäckigkeit eine überschwängliche zuneigung, die nach emotionaler abhängigkeit im anfangsstadium riecht, signalisiert.</p>
<p>im nachhinein ist dieses interview ein weiterer schillernder abend - und das bei all den monologen, die allein aufgrund ihrer geschwindigkeit, aber auch aufgrund ihrer äußersten ausgefranstheit der rede in einem umfang den ich nicht einmal von meinen schlimmsten phasen kenne.</p>
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		<title>the present pt. II</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 11:50:54 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.commonpeople.de/wp-content/uploads/2012/04/9009009c.jpg' title='9009009c.jpg'><img src='http://www.commonpeople.de/wp-content/uploads/2012/04/9009009c.jpg' alt='9009009c.jpg' /></a></p>
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		<title>the present pt. I</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:50:36 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.commonpeople.de/wp-content/uploads/2012/04/9009009b.jpg' title='9009009b.jpg'><img src='http://www.commonpeople.de/wp-content/uploads/2012/04/9009009b.jpg' alt='9009009b.jpg' /></a></p>
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		<title>between the lines</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 10:57:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[an manchen abenden verfalle ich zurück in den grunge. motiviert ist dies zum einen durch nostalgie, die sich mehrere stockwerke in meinem herzen reserviert hat. zum anderen bietet die retrospektive auf die bizarren, aber einfacheren (weil referenzunbelasteteren) dinge der 90er jahre so viel inspiration. es ist als würde man den baum, auf dem man sitzt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>an manchen abenden verfalle ich zurück in den grunge. motiviert ist dies zum einen durch nostalgie, die sich mehrere stockwerke in meinem herzen reserviert hat. zum anderen bietet die retrospektive auf die bizarren, aber einfacheren (weil referenzunbelasteteren) dinge der 90er jahre so viel inspiration. es ist als würde man den baum, auf dem man sitzt, zurückklettern und einen der unteren abschnitte mit einer semiröntgenbrille sehen. eine blasse ahnung vom verlauf der stränge im baum haben. die stone temple pilots gehören zu den interessanteren zellen des baums. hier verschmilzt grunge (als etwas rohes, beizeiten aggressives, wütendes, depressives) mit theatralisierten, künstl(er)i(s)ch verfälschten, kryptischen, metapherlastigen elementen, wobei der frontman scott weiland mit seiner verspielten queerness* wahrhaftig die kirsche auf der sahnehaube ist. im laufe der jahre verändert sich sein auftreten von einem stämmigen holzfällerlook hin zu einem abgemagerten, häufig mit federn geschmückten wesen (oder in uniform). während andere an heroin sterben, transzendiert scott weiland vermutlich erst dank der drogen die gewohnten &#8220;authentischen&#8221; areale, in denen der grunge im schmutz auf dem boden liegt, und installiert einen theatervorhang davor. wenn man mich fragt, so war das der beginn vom ende des prinzips &#8220;authentizität&#8221;. </p>
<p>*keinesfalls zu vergleichen mit einem kurt cobain im kleidchen, bei dem das ganze nur politisiert rüberkommen konnte.</p>
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		<title>desavouierte pangeastaaten</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 00:02:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[..und hier kommt die fortsetzung. i&#8217;m transcending media and i&#8217;m like baby, baby, baby, ooooh.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.commonpeople.de/wp-content/uploads/2012/03/schoenewohnung.JPG' title='schoenewohnung.JPG'><img src='http://www.commonpeople.de/wp-content/uploads/2012/03/schoenewohnung.JPG' alt='schoenewohnung.JPG' /></a>..und hier kommt die fortsetzung. i&#8217;m transcending media and i&#8217;m like baby, baby, baby, ooooh.</p>
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		<title>&#8220;how is it possible?&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 12:22:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[omg]]></category>

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		<description><![CDATA[schuldgefühle, schamgefühle, entfremdung, innere selbstkonflikte, gefühlte notwendigkeit einer selbstkontrolle - letztlich lässt sich sehr vieles auf harmonie (oder auf den mangel dieser) mit den sozialen normen zurückführen. so auch die durch den film &#8220;shame&#8221; angesprochenen aspekte, die mit dem pathologischen leitmotif sexsucht zusammenhängen. die hauptfigur, welche sich von einigen sozialen normen und dem prinzip bindung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>schuldgefühle, schamgefühle, entfremdung, innere selbstkonflikte, gefühlte notwendigkeit einer selbstkontrolle - letztlich lässt sich sehr vieles auf harmonie (oder auf den mangel dieser) mit den sozialen normen zurückführen. so auch die durch den film &#8220;shame&#8221; angesprochenen aspekte, die mit dem pathologischen leitmotif sexsucht zusammenhängen. die hauptfigur, welche sich von einigen sozialen normen und dem prinzip bindung offensichtlich losgelöst fühlt (was vor allem anhand des date-gesprächs im restaurant deutlich wird), ist nicht wirklich frei, sondern einfach nur leer. die kaum bis nicht vorhandene impulskontrolle des protagonisten erscheint in diesem licht nur logisch. die flucht in den exzess als flucht vor der leere wurde auf commonpeople.de bereits häufiger direkt oder indirekt thematisiert. zum exzess gehört im weitesten sinne übrigens auch sport, wobei joggen einen besonders interessanten fall darstellt (wegen des (weg-)laufens natürlich). die joggingszene in &#8220;shame&#8221;, welche bei nacht auf dreckigen straßen von new york vonstattenläuft, vermittelt das gefühl der auswegslosigkeit ziemlich klar: man läuft und läuft und läuft und kommt an einer kaputten ampel an.</p>
<p>etwas befremdlich wirkt angesichts der tendenziell düsteren leeren stimmung die ästhetisierte darstellung der geschehnisse. es ist ein bisschen als würde ein trauriger ball aus dreck wie eine schneeflocke in der luft schweben - mit hübscher musikuntermalung. das offene ende des films ist wahrscheinlich das offenste was ich an verschiedenen filmenden jemals gesehen habe. sehr schön.</p>
<p>&#8220;how is it possible?&#8221; titelt die werbeanzeige hinter der jungen dame aus der ersten ubahn-flirtszene. aus einem unerklärlichen grund hat diese frage auf mich den heftigsten eindruck hinterlassen.</p>
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		<title>les mœurs et la vie quotidienne</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:31:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[montage sind im vergleich zu sonntagen eigentlich gar nicht so schlimm. kann mich nicht erinnern, jemals an einem montag gearbeitet zu haben (wobei es sicher einmal der fall war), deswegen kann ich nur bedingt für die arbeiterklasse sprechen, aber: sonntage sind schlimmer! und zwar sind sie schlimmer, weil sie einem freizeit aufzwingen. abstrakt betrachtet ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>montage sind im vergleich zu sonntagen eigentlich gar nicht so schlimm. kann mich nicht erinnern, jemals an einem montag gearbeitet zu haben (wobei es sicher einmal der fall war), deswegen kann ich nur bedingt für die arbeiterklasse sprechen, aber: sonntage sind schlimmer! und zwar sind sie schlimmer, weil sie einem freizeit aufzwingen. abstrakt betrachtet ist der omnipräsente autoritäre mechanismus oder das autoritäre prinzip hierbei etwas, das einem ja gewöhnlich eher aufgaben vorschreibt. fünf bis sechs tage die woche sind arbeitstage, so will es die gesellschaft und so will es gott. aber am siebten tag soll man rumhängen. man SOLL rumhängen wie ein arbeitsloser. arbeitslose menschen, welche keine dominante struktur von außen vorgegeben bekommen, können den sinn für das große ganze verlieren. sie verlieren sich in einem fragmentierten bild, weil die reflexion der aktuellen situation in der suppe des automatisierten alltags, der aus konsolenspielen und bier besteht, natürlich erschwert wird. diese menschen greifen dann wieder zur flasche und streben den exzess an, um die sinnleere zu transzendieren. dies ist ein teufelskreis, aber darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus. </p>
<p>interessant ist in diesem zusammenhang das konzept des puer aeternus, des ewig selbstzentrierten, triebgesteuerten, undisziplinierten, bindungsunfähigen jungen. zu diesem thema hatte auch c.g. jung einiges zu sagen. dies wäre stoff für einen separaten artikel. thrilling stuff jedenfalls.</p>
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